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Prüfung Nationales Hundehalterbrevet

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Die Hundeschule Sense bietet demnächst Kurse für das Nationales Hundehalter Brevet an.

 

Der Kurs besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil. Doch was lernt der verantwortungsvolle Hundehalter dabei?

 

NHB Theorie

Das Richtziel des Theoriekurses ist die Sensibilisierung zukünftiger oder aktueller Hundehalter für eine tierschutzkonforme, tiergerechte und Umwelt- bzw. gesellschaftsverträgliche Hundehaltung.

 

Der Theoriekurs vermittelt Grundkenntnisse in den Bereichen:
Recht, Hundekauf, Hundehandel, tierspezifische Bedürfnisse, rasse-
typische Verwendungszwecke, Sozialverhalten, Fütterung, Betreuungsaufwand sowie tiergerechte Haltung und vieles mehr

 

NHB Praxis

Das Richtziel des Praxiskurses ist es, den Hundehaltern praktische Kompetenzen zu vermitteln, ihre Hunde tiergerecht zu trainieren, rücksichtsvoll zu führen und deren Ausdrucks- und Verhaltensweisen zu erkennen, zu verstehen und zu berücksichtigen.

Inhalt des Praxiskurses:

 

Aussteigen aus dem Auto oder Verlassen eines engen Raumes

  • Korrektes Ausladen des Hundes aus dem Auto oder Verlassen eines engen Raumes. Der Hund wartet, bis er das Kommando zum Aussteigen/Herausheben oder Verlassen des Raumes bekommt. Der Hund zeigt keine Aggression gegenüber dem Hundeführer oder den Prüfungsexperten.

 

Maulkorb, Verbinden einer Pfote

  • Der Hundeführer zeigt an einem Modellhund wie ein Notfallmaulkorb korrekt angelegt wird. Anschliessend erhält der HF einen Gittermaulkorb. Der Hundeführer zieht seinem Hund den Gittermaulkorb an. Der Hund verhält sich ruhig. Es darf ein eigener, zugelassener Maulkorb mitgebracht werden.
  • Der Hundeführer verbindet die Pfote seines Hundes. Der Hund lässt dies ohne Aggression zu.

 

Leinenlaufen Anhalten/Sitzen Warten/Bleiben

  • Der Hund folgt dem Hundeführer angeleint, ohne zu zerren. Der Hund wartet im Sitz am Ausgangspunkt, während der Hundeführer ohne ihn das Viereck umgeht. Dann nimmt der Führer seinen Hund über zwei Schenkel des Vierecks mit und lässt diesen dann wieder im Platz warten. Der Führer umgeht das Viereck erneut ohne den Hund. Der Hund wartet ruhig, bis der Führer wieder bei ihm ist.
  • Wenn er wieder beim Hund ist, nimmt er den Hund mit dem Kommando Sitz an.

 

Spielen (Kooperation, Selbstkontrolle, Spontanerholung)

  • Der Hundeführer spielt mit einem Gegenstand mit dem Hund Auf Anweisung des Prüfers, nimmt der Führer dem Hund in Verbindung mit dem Kommando («Aus», «Gib» o.ä.) den Gegenstand weg. Der Hund lässt dies geschehen, ohne zu knurren oder nachzuschnappen.

 

Abrufen des Hundes bei Begegnung mit Jogger/Radfahrer

  • Der Hundeführer geht mit seinem unangeleinten Hund auf einer zugewiesenen Strecke spazieren. Ein Jogger/Radfahrer kommt ihnen entgegen. Der Führer ruft seinen Hund zu sich und leint ihn an, bevor der Jogger/Radfahrer ihn erreicht hat.
  • Der Führer geht mit angeleintem Hund am Jogger/Radfahrer vorbei, ohne dass der Hund den Jogger/Radfahrer belästigt. Nach dem Kreuzen des H/HF-Teams wird der Hund wieder losgeleint und der HF geht in der ursprünglichen Richtung weiter. Der Hund darf keine Anstalten zeigen, dem Jogger/Radfahrer zu folgen

 

Körperpflege, Zähne, Ohren, etc. untersuchen lassen, Kontrolle Chip

  • Der Hundeführer kommt mit angeleintem Hund zum Tisch. Er begrüsst den Prüfungsexperten und hebt den Hund korrekt auf den Tisch. Um grossen, schweren Hunden das Aufsteigen zu erleichtern, wird bei Bedarf ein kleiner Tisch (oder eine Rampe) bereitgestellt. Der Hundeführer muss das Festhalten (Fixieren) mind. 10 Sekunden zeigen. Der Hund ist ruhig auf dem Tisch, im Sitz, Platz oder Steh.
  • Der Experte kontrolliert die Chipnummer und lässt sich die Ohren und die Zähne des Hundes zeigen. Der Führer zeigt auch zwei Pfoten indem er sie anhebt, leicht knetet und die Zehen spreizt (mind. eine Hinter- und eine Vorderpfote). Der Hund lässt dies ohne Aggression und Nervosität zu. Zum Schluss hebt der Führer seinen Hund wieder korrekt vom Tisch.

 

Kreuzen eines Passanten mit Kinderwagen

  • Das HF/H-Team kreuzt einen Passanten mit Kinderwagen. Darin befindet sich eine Puppe, die schreit.
  • Der Hund verhält sich ruhig. Er reagiert nicht aggressiv auf den Passanten und den Kinderwagen.

 

Abrufen unter Ablenkung

  • Der Hund wartet an einem markierten Punkt. Der Hundeführer begibt sich an eine zweite Markierung. Um ihn herum bewegen sich Menschen. Er ruft seinen Hund ab, dieser kommt zu ihm, ohne die fremden Personen zu belästigen.

 

Restaurantbesuch

  • Der Hundeführer setzt sich mit seinem Hund an einen gekennzeichneten Tisch in einem Restaurant ähnlichen Raum. Er lässt den Hund neben sich abliegen und bestellt. Eine zweite Person geht, nach einer Wartezeit von ca. 4 Minuten, mit angeleintem Hund vorbei und setzt sich an einen etwas entfernten Tisch. Der zu prüfende Hund verhält sich ruhig, er zeigt keine Aggression gegenüber dem Hund oder fremder Personen. Ca. 2 Minuten, nachdem sich die zweite Person gesetzt hat, steht der Führer auf und verlässt ruhig mit angeleintem Hund der Raum.

 

Begegnung mit fremden Hunden

  • Auf ein Kommando gehen beide Hundeführer mit angeleinten Hunden los und begegnen sich in der Mitte, sie bleiben stehen und unterhalten sich kurz. Der zu prüfende Hund verhält sich neutral gegenüber dem andern Hund und seinem Besitzer. Der zu prüfende Hund trägt ev. den Gittermaulkorb.

 

Strasse überqueren

  • Der Hund wartet an der Leine korrekt an der Strasse, bis er das Zeichen seines Führers zum Losgehen erhält. Auf der gegenüberliegenden Seite zeigt der Hund erneut ein korrektes Warten. Der Hund wartet ruhig und zieht nicht an der Leine beim Überqueren.

 

Gesamteindruck Mensch-Hund Beziehung, Handling

  • Hier soll die Körpersprache vom Hundeführer und dem Hund sowie die Bindung (Vertrauen) eingeschätzt werden. Dies während dem ganzen Prüfungsablauf. Tiergerechter Umgang, Verständnis vom Mensch gegenüber des Hundes, usw. 

 


Sessellift Training im Schwarzsee

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Nach 2 Jahre "Corona Pause" biete ich dieses Jahr wieder ein Sessellift Training an.  Die Plätze sind beschränkt. 


ZOOM Meetings

 

Manchmal macht Ihr Hund was er will? Sie brauchen einen Rat oder eine Beratung? Möchten Sie ihr Wissen erweitern? Kein Problem. Ganz schnell und einfach mit einem Zoom Meeting. Sie können mich gerne für einen Termin kontaktieren. 

 

Gerade jetzt in der Zeit von Corona und alle Varianten davon ist es nicht immer möglich einen Hausbesuch zu machen. Auch gibt es Fragen oder Beratungen die man ganz gut am PC machen kann. Aus diesem Grund biete ich gerne auch Zoom Meetings an. Der Tarif ist Fr. 1.-- pro Minute. Abgerechnet per TWINT oder Banküberweisung. 

 

Kontaktieren Sie mich doch über info@hundeschule-sense.ch 


Hundekindergarten

Leider ist das Vorurteil, der Hund könne erst ab dem 6., 8. oder gar erst ab dem 12. Lebensmonat erzogen werden, immer noch weit verbreitet. Und das, obwohl namhafte Ethologen und Biologen bereits vor über 20 Jahren die Vorteile der Früh-„Erziehung“  erläuterten. Die gleichen „Fachleute“, die dieses Vorurteil wei­ter verbreiten, halten es aber für selbstverständlich, dass der Welpe problemlos lernt, stubenrein zu werden und auch, dass man als Hundehalter zur Sozialisierung nichts beitragen muss. Alles Quatsch.....

 

Je früher Sie mit der Erziehung und vor allem mit der Sozialisierung des Welpen beginnen (optimalerweise 2-3 Tage nach der Übernahme vom Züchter!), desto weniger hat Ihr Hund Gelegenheit „Falsches“ zu lernen. Erfahrungen in der Sozialisierungsphase (ca. bis zur 16. Woche) werden auch als „prä­gungsähnliches Lernen“ bezeichnet. Alle Erfahrungen, die in dieser Zeit gemacht werden, sind „prägend“ für das spätere Leben.

Lassen Sie Ihren Hund aber ohne Erziehung und in reizarmer Umgebung mit wenig Abwechslung heranwachsen, bereitet dies meistens relativ schnell Schwierigkeiten. Die Hunde können sich in neuer Umgebung meistens schlecht orientieren, sind meist sehr aufgeregt (dies wird von den Besitzern oft mit den Worten entschuldigt „Ja der ist ja noch jung!“). Auch werden in der Regel diese Hunde falsch „gelesen“ vom Hundebesitzer oder von selbst ernannten „Fachleuten“. Sie missverstehen die Hundesprache und drängen den Hund immer wieder in Situationen und Begegnungen, die den Welpen überfordern. Diesen Thematiken nehme ich mich in jeder Kindergartenstunde an. So bekommt ihr Hund einen optimalen Start in ein glückliches Hundeleben.

Daneben kommt natürlich der Alltagsgehorsam nicht zu kurz: Sitz, Platz, Leinenführigkeit, Benehmen im Alltag, alleine bleiben, Autofahren, usw., sind Inhalte des Unterrichts. Am Ende der Kindergartenzeit wird sich Ihr Hund am Anfang der Pubertät befinden und – gute Mitarbeit, Fleiß und Konsequenz Ihrer­seits vorausgesetzt – einen sehr guten Grundgehorsam haben. Der Kindergarten findet einmal wöchentlich statt. Wenn Ihr Hund die 16. Lebenswoche erreicht hat, können Sie nahtlos in die Hundeschule wechseln.

 

Kursinhalt

-       Erarbeiten einer soliden Mensch/Hund-Beziehung

-       Rückruf und Bindungsarbeit

-       Beisshemmung

-       Kontakt und Spiel mit gleichaltrigen Artgenossen unterschiedlichen Aussehens, Größe und Gewicht

-       Dem Welpen angepasstes Erlernen von Kommandos (Sitz, Platz, Bleib usw.)

-       Bodenstrukturen und Umwelteinflüsse kennenlernen

-       Sozialspiel mit dem Hundeführer

-       Übungen zu Konzentration und Selbstkontrolle

-       Dem Welpen angepasste Nasenarbeitsspiele

 

 

Die Trainings finden an verschiedenen Orten statt. Im Wald, auf der Wiese, im Dorf, am Bahnhof oder aber auch als Gerätetraining auf dem Hundeplatz. Ausserdem erhalten Sie wichtige Informationen, nach neusten kynologischen Erkenntnissen, für den Umgang mit Ihrem Welpen. In jeder Kindergarten-Stunde wird ein Thema besprochen, zu dem es auch schriftliche Unterlagen gibt. Natürlich darf immer alles gefragt werden, denn gerade in der Welpenzeit sollte man sich Tipps holen und diese auch umsetzen.


Sessellift Training im Schwarzsee

Am 24. Mai hatte die Hundeschule die super Chance mit den Kaisereggbahnen ein Sessellift Training durchzuführen. Es brauchte bei einigen Hunden und Menschen doch Mut sich auf den Zweiersessel zu setzen und die 12 minütige fahrt auf sich zu nehmen. Da war es doch toll konnten wir zuerst trocken üben. Hier ein paar Impressionen. Vielen Dank an Ivo, der tolle Mitarbeiter der Kaisereggbahnen, der uns super unterstützt hat beim auf- und absteigen. 

 

Alle 19 Hundeteams haben übrigens die Fahrt gut hinter sich gebracht und im Anschluss den gut einstündigen Fussmarsch zurück zum Schwarzsee.


Frühjahrswanderung 2019

Wir trotzdem dem Wetter und wanderten von Düdingen nach Fribourg. Vielen Dank an alle die dabei waren. Ich freue mich schon auf die nächste Tour


Sonntagsspaziergang

Wir treffen uns 1 mal im Monat um gemeinsam einen Sonntagmorgen zu verbringen. Das anschliessende Kafi oder Apero darf natürlich nicht fehlen. 


Lernspaziergang


Rudeltraining von oben

Beim Rudeltraining mal ein paar Aufnahmen von oben gemacht. Vielen lieben Dank an den Fotografen / Filmer; Oliver. 

 

 



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